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Diedungesdorf

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Aus der Geschichte Igensdorfs und seiner Umgebung, zusammengetragen von Pfarrer Klaus Buck für die Festschrift zur Markterhebung 1980.

Um das erste Jahrtausend nach Christus stand die hiesige Gegend unter dem Einfluss des bayerischen Nordgaues mit seinen Herzögen. Da Heinrich II. in seiner Eigenschaft als deutscher Kaiser schlechte Erfahrungen mit diesen machte, und einer sich sogar gegen ihn erhob, führte er eine Neuordnung im bayerischen Nordosten durch. Er zerstückelte den bayerischen Nordgau, der die Urzelle der späteren Oberpfalz darstellte, und gründete mit einem großen Teil dieses Gaues das Reichsbistum Bamberg, das ursprünglich bis zur Erlanger Schwabach reichen sollte, doch später bis zur Pegnitz erweitert wurde.

Erste Erwähnung als

Die Gründungsurkunde aus dem Jahre 1007 erwähnt Forchheim und viele Dörfer im Umland, jedoch nicht einen einzigen Ort der heutigen Großgemeinde Igensdorf. Drei Jahre später wurde in einer Urkunde Heinrichs II. Kirchrüsselbach („Ristilibach“) genannt, worin dieser Ort vom Bistum Eichstatt getrennt und dem Bistum Bamberg zugeordnet wurde. So wird diese Urpfarrei Kirchrüsselbach der erste Ort unserer Großgemeinde, der in einer Urkunde erscheint. Als vorübergehend die im Jahre 1007 zum Bistum Bamberg bestimmten Orte dem Reichsland zurückgegeben wurden, erschienen fast alle Namen unserer heutigen Großgemeinde in der neuen Urkunde. Igensdorf selbst wird erst 1109 im Verzeichnis der zum Kloster Weißenohe gehörenden Besitzungen genannt und darin als „Diedungesdorf“ bezeichnet. Mit ihm ist auch Mitteldorf als „Niderendorf“ im gleichnamigen Verzeichnis aufgeführt. Das Kloster stand direkt unter dem Schutz des apostolischen Stuhles, erfreute sich aber der Gunst der deutschen Kaiser und Könige. 1130 wurde es vom Bischof Otto von Bamberg restauriert und vor dem Verfall gerettet.

Besiedlungsaktionen größeren Stiles wurden in der Zeit von 1007 bis 1062 auf Veranlassung des Reichsministerialen Otnand durchgeführt.

Doch ist Igensdorf selbst schon zu einem früheren Zeitpunkt besiedelt worden.

Zurückblickend auf das 11. und 12. Jahrhundert nach Christus kann mit Fug und Recht davon gesprochen werden, dass die heutige Großgemeinde mit ihren Orten zu dieser Zeit größtenteils unter der Herrschaft des Bistums Bamberg stand. Es sah damals ganz so aus, als sollte Bamberg zur Hauptstadt Ostfrankens emporsteigen oder gar zur Hauptstadt des Reiches. Auf der Bamberger Domschule wurden Jahrzehnte hindurch die Diplomaten des Reiches ausgebildet und die Bamberger Herren übten die Doppelfunktion einer christlichen und deutschen Mission aus. So hat sich Bamberg um das Wohl des Reiches verdient gemacht. Dennoch musste es in der Folgezeit so manche Abstriche seiner Macht erdulden.

Bereits um die Mitte des 12. Jahrhunderts gingen große Teile am Obermain an das bayerische Geschlecht der Grafen von Andechs, die sich später Herzöge von Meranien nannten. Einen empfindlichen Verlust erlitt Bamberg zur Zeit der Reformation im 16. Jahrhundert, als von 190 selbständigen Pfarrkirchen 105, also über die Hälfte, verloren gingen. Auch löste sich damals ein erheblicher Teil der heute zur Großgemeinde gehörenden Orte aus dem Einflussgebiet des Bistums Bamberg.

Schon 1456 lösten sich die Dachstädter und die Lettener von der Hofmark Neunkirchen am Brand und fanden ihre neue geistliche Heimat in Igensdorf. Sie leiteten damit eine Entwicklung ein, die Igensdorf später für den Großteil der Bevölkerung als „geistlichen Mittelpunkt“ bestimmend machte. Die Ereignisse des Jahres 1587, auf die noch näher eingegangen wird, setzten diese Entwicklung fort und bestätigten das geschichtliche Faktum. Um 1503 wurden die Dachstädter Angehörige des Nürnberger Landgebietes und standen fortan unter dem Schutz Nürnbergs. Zur gleichen Zeit schlossen sich die Kirchrüsselbacher mit dem Pflegeamt Hiltpoltstein, das Polizei- und Verwaltungsaufgaben der Nürnberger Landbevölkerung wahrnahm, der Stadtrepublik Nürnberg an. Um diese Zeit wurde auch Igensdorf selbst nürnbergerisch, jedoch nur, soweit es die Kirche und die Pfarrstiftung betraf, während die zum Kloster Weißenohe gehörenden Bewohner in Igensdorf zwar kurzfristig nürnbergerisch waren, aber in der Folgezeit unter oberpfälzischer Herrschaft kamen.

Die freie Reichsstadt Nürnberg nahm am Landshuter Erbfolgekrieg an der Seite des Siegers, dem Herzog Albrecht von Bayern, teil und wurde nun in Anerkennung ihrer Dienstleistung mit einem großen Landzuwachs bedacht, der die Dörfer des Schwabachtales, wie Gräfenberg und Walkersbrunn mit einschloss.

Auch die Reformation trug zur Vergrößerung des Nürnberger Herrschaftsbereiches bei. So schlossen sich die „Sieben Dörfer" (Affalterbach, Etlaswind, Frohnhof, Ober-und Unterlindelbach, Pettensiedel und Stöckach) der reformatorischen Bewegung an. Da die Bewohner der „Sieben Dörfer" der Hofmark Neunkirchen am Brand gehörten und damit der Oberhoheit des Bistums Bamberg, entstand für dasselbe eine staatsrechtlich verworrene Situation. Der seit 1555 geltende Grundsatz: „Wem das Land gehört, der bestimmt auch die Religion seiner Untertanen", („Cuius regie, eius religio") war in seiner Durchsetzung nicht mehr gewährleistet. Zwar wurde durch die Reichsstadt Nürnberg im Jahre 1587 an die Bewohner der „Sieben Dörfer" die Empfehlung gegeben, sich nach Igensdorf zu halten, was auch befolgt wurde, doch blieb eine befriedigende politische Lösung für die Bamberger noch aus. 1607 kam es dann zum sogenannten „Silbernen Vergleich", der darin bestand, einen Austausch zwischen den Untertanen beider Herrschaftsbereiche vorzunehmen. Nürnberg tauschte seine Untertanen in Steinbach, Kleinsendelbach, Dormitz und anderen bambergischen Ortschaften gegen andere Entschädigungen an Bamberg aus, während das Bistum seine Hoheitsrechte über die „Sieben Dörfer" an Nürnberg abtrat. Die Auswirkungen der Ereignisse von 1587 und 1607, die ursächlich zusammengehören, deuten darauf hin, dass die heutige Großgemeinde Igensdorf in ihrem Gebietsbestand zu dieser Zeit im wesentlichen „vorgeformt" war, wenn man Igensdorf als „geistliches Zentrum" (für die sieben Dörfer, Dachstadt und Letten) in Betracht zieht.

Rund 400 Jahre später wurde daraus ein „politisches Zentrum" mit allen zur Infrastruktur gehörenden Faktoren, wie Obstmarkthalle, Banken, Geschäftshäusern, Eisenbahn, B 2 und anderen mehr.

Bevor wir der weiteren gebietlichen Entwicklung in unserem Raum nachgehen, werfen wir einen Blick auf einige hauptsächliche kriegerische Ereignisse, die sich in unserer Gegend abspielten.

Im Bauernkrieg fielen den Bauern aus der Hofmark Neunkirchen am Brand die Burg Breitenstein auf dem Hetzlas und die Lindelburg sowie das Schellenberger Schloss zum Opfer. Im 2. Markgrafenkrieg (1552) trieb der Markgraf Albrecht Alcibiades von Ansbach sein Unwesen und steckte 170 Dörfer, 23 Schlösser und 75 Herrensitze in Brand. Die Bauern in unserer Gegend flüchteten zu dieser Zeit in die Wälder und waren froh, wenn sie bei der Rückkehr ihr Anwesen noch heil vorfanden. Im 30-jährigen Krieg wurde die Ortschaft Igensdorf mit ihrer Kirche vollends zerstört, wobei man heute noch nicht genau weiß, ob es die Schweden oder die kaiserlichen Truppen waren. Erst nach 55 Jahren konnte die Kirche wieder aufgebaut werden. An ein tragisches Ereignis im 2. Weltkrieg soll erinnert werden, als in der Nacht vom 30. auf 31. März 1944 in Pettensiedel durch Bombenabwurf feindlicher Flieger sechs Menschen, darunter 3 Kinder, ihr Leben lassen mussten. Von diesen schrecklichen Ereignissen aus gesehen, erscheinen die ständigen Herrschaftswechsel in unserem Gebiet geradezu harmlos. Sie waren es aber beileibe nicht und wurden nicht minder ernst genommen als kriegerische Auseinandersetzungen. Aus den verschiedenen Grundherrschaften mit ihren Ansprüchen führte allmählich erst das 19. Jahrhundert mit einer modernen Verfassung heraus, die nicht ohne Geburtswehen entstehen sollte.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bahnte sich ein Umschwung an, der durch Truppenbewegungen und Besetzungen fühlbar wurde. Die Preußen besetzten das Landgebiet Nürnberg und standen vor den Toren der Reichsstadt. 1804 trat deshalb die Kurpfalz Bayern, die ja auch Untertanen in Igensdorf hatte, den Pfarrort an die Krone Preußen ab. Für kürzere Zeit wurden die Igensdorfer also Preußen. Das ändert sich jedoch, als 1806 die Reichsstadt Nürnberg offiziell mitsamt ihrem Landgebiet in das Königreich Bayern einverleibt wurde. Aus der Reichsstadt wurde nun eine bayerische Provinzstadt und die Igensdorfer und Kirchrüsselbacher wurden nun allesamt bayerische Untertanen. Noch fanden aber feindliche Truppendurchzüge statt, wie etwa die Österreicher, die 1809 auch unser Gebiet durchstreiften und von den Verantwortlichen des Dorfes einen Eid auf die Krone Österreichs ablegen ließen. Schließlich waren auch noch die französischen Revolutionsarmeen unterwegs, die im gleichen Jahr unser Gebiet durchzogen und das Fürstentum Bayreuth eingenommen hatten. Erst 1810 fielen endgültig die Würfel und unser Gebiet blieb „bayerisch“.

Man ging zügig an eine Neugliederung des fränkischen Gebietes heran. Da wird im bayerisch gewordenen Frankenland 1808 der Pegnitzkreis mit der Hauptstadt Nürnberg gegründet, die nach dem Verlust der Reichstadteigenschaft gerne den Ruf einer Hauptstadt wahren wollte. Gleichzeitig wurden die Orte der heutigen Großgemeinde Igensdorf dem Landgericht Gräfenberg unterstellt, das damals die bisherigen richterlichen Funktionen des Pflegeamtes Hiltpoltstein, das für die Untertanen des ehemaligen Landgebietes Nürnberg bis 1806 zuständig war, ablöste und übernahm. Es hatte aber das neu errichtete Landgericht bereits in etwa die Befugnisse eines Landkreisamtes.

1810 erfolgte wiederum eine Neugliederung und alle Teile der heutigen Großgemeinde Igensdorf wurden dem Rezatkreis zugeordnet mit der Hauptstadt Ansbach, die damals auch Kreishauptstadt genannt wurde. Nachdem 1817 der Landgerichtsbezirk Gräfenberg, der die Aufgaben eines heutigen Landratsamtes wahrnahm, dem Obermainkreis zuerkannt wurde, wurde Bayreuth Kreishauptstadt. Alle Angehörigen der heutigen Großgemeinde wurden diesem Kreis mit seiner Hauptstadt zugetan. Die damalige Bezeichnung „Kreis“ ist mit einem heutigen „Regierungsbezirk“ vergleichbar, während die damalige Bezeichnung „Bezirk“ mit einem heutigen „Landkreis vergleichbar ist. Damals war der Kreis eine höhere Einheit als der Bezirk, heute ist es umgekehrt. 1837 wird der Begriff Oberfranken aus der Taufe gehoben, der „Obermainkreis“ wird als unglückliche Bezeichnung aus dem Verkehr gezogen. Immerhin war er die Durchgangsstation zum nunmehr uns geläufigen und geliebten Begriff: „Oberfranken“, zu dem wir bis heute mit seiner Regierungshauptstadt Bayreuth gehören.

Da 1862 die Verwaltung von der Gerichtsbarkeit getrennt wurde, war hinfort Gräfenberg nur noch für die Gerichtsbarkeit zuständig, während in Forchheim das „Bezirksamt“ gegründet wurde, zu dem die heutige Großgemeinde mit allen eingegliederten Orten damals schon gehörte. Das Landgericht Gräfenberg wurde zum Amtsgericht „degradiert“ und schließlich im Zuge der Brüningschen Einsparungsmaßnahmen 1932 aufgelöst. Das Bezirksamt mit seinem Vorsitzenden, dem „Bezirksamtmann“, wurde 1939 dem preußischen Vorbild entsprechend in Landratsamt umbenannt und aus dem ehemaligen Bezirksamtmann wurde nunmehr „der Landrat“, eine Bezeichnung, die sich seitdem fest eingebürgert hat. Bis zum heutigen Tag gehören wir zum Landkreis Forchheim und fast alle Angelegenheiten der Bürger werden mit dieser Kreisbehörde abgewickelt. Das die Gemeinden mit ihren Bürgermeistern dem Landrat unterstehen, erhebt sich die Frage nach der Entwicklung der Gemeindeämter.

Schon im 16. Jahrhundert gab man sich so genannte Dorfordnungen, die in Artikeln schriftlich festgelegt wurden. Der Besuch der Dorfversammlung war Pflicht, damit auch die des Lesens und Schreibens Unkundigen von den Verordnungen und Gesetzen mündlich unterrichtet wurden. Jede Gemeinde war ein in sich geschlossener Verwaltungskörper, aber auch eine Verteidigungsgemeinschaft, der die „Dorfhauptleute“ vorstanden, die so genannten „Dorfhauptmannschaften“ befehligten. Diese Einrichtung diente zur Wehrhaftmachung der Dorfbewohner und ging von der Reichsstadt Nürnberg aus. Gegen reguläre feindliche Truppen konnten die Dorfhauptmannschaften ohnehin nichts ausrichten, jedoch konnten kleinere Angriffe abgewehrt werden.

Die Bürgermeister, die eigentlich erst seit 1869 offiziell so genannt wurden und vorher als Gemeindevorsteher galten, waren im Bereich der heutigen Großgemeinde dem Pflegeamt Hiltpoltstein unterstellt, das polizeiliche und verwaltungsmäßige Aufgaben zu erledigen hatte, soweit sie Nürnbergische Untertanen waren, als kurpfälzische Untertanen (in einem Teil Igensdorfs und in Mitteldorf) war der Landrichter von Auerbach als Vorgesetzter zuständig und für die Bambergerischen Untertanen (Pfarrstiftung Stöckach) hatte die Hofmark Neunkirchen am Brand bis 1806 das große Sagen. Im Zuge einer neuen Verfassung, die 1818 verkündet wurde, kam auch eine neue Gemeindeordnung heraus. Aufgrund dieser Ordnung wurden nunmehr mehrere Orte zu Gemeinden zusammengetan und es entstanden die selbständigen Gemeinden Igensdorf mit den Ortsteilen Mitteldorf und Eichenmühle, Stöckach mit Unter- und Oberlindelbach, Pettensiedel mit Haselhof und den Orten Etlaswind, Affalterbach und Frohnhof, Kirchrüsselbach mit Ober-, Unter- und Mittelrüsselbach, Lindenhof, Lindenmühle, Weidenbühl und Weidenmühle, Dachstadt mit Letten, Bodengrub und Lettenmühle, Pommer mit Neusleshof und Bremenhof.

Ab 1.1.1876 wurden von den Gemeinden auch die Standesamtsaufgaben wahrgenommen und die Pfarreien als bisherige Standesamtsbehörden abgelöst.

Bis zum Jahresende 1971 blieben die Gemeinden mit den genannten Ortsteilen selbständig. Sie wurden ab 1.1.1972 in die neu gebildete Großgemeinde Igensdorf eingegliedert. Lediglich Frohnhof wurde ab 1.6.1972 aufgrund einer vorangegangenen Abstimmung der Marktgemeinde Eckental zugeordnet. Ursprünglich sollte die Großgemeinde Igensdorf der Verwaltungsgemeinschaft Gräfenberg zugeteilt werden. Der hiesige Gemeinderat mit seinem tatkräftigen Bürgermeister erkannte in diesem Vorhaben keine bürgernahe Lösung, zumal ja entscheidende Verwaltungsaufgaben in Gräfenberg wahrgenommen wurden und die Bürger sich zu einer Anfahrt dorthin genötigt sahen, um ihre Anliegen bearbeiten zu lassen. Die Auffassung, dass eine Gemeinde mit rund 3000 Seelen nicht zu klein ist, um funktionsgerecht zu arbeiten, hat sich auch „höheren Orts“ durchgesetzt. Die Beharrlichkeit und die Unbeirrbarkeit der Gemeindevertreter und ihres Oberhauptes führten zum Ziel, das da lautete: „Bildung einer selbständigen Gemeinde Igensdorf“. Am 1.1.1980 wurde die Selbständigkeit der Gemeinde, die an diesem Tage begann, mit einem ökumenischen Gottesdienst feierlich begannen.

Die Verleihung des Marktrechts am 23. August 1980 für die bisherige selbständige Großgemeinde Igensdorf, die sich nunmehr „Marktgemeinde“ nennen durfte, stellte die Krönung der geschichtlichen Entwicklung von Dorfgemeinden dar, die schon seit jeher durch gemeinsame Abstammung und gemeinsame Geschichte zusammengehören.

Igensdorf
Igensdorf-Rathausbrunnen
Kirche
Kirchenfront

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Markt Igensdorf

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Die Mindestinhalte des Verzeichnisses für ArbeitnehmerInnen, die der Einwirkung von krebserzeugenden, erbgutverändernden, fortpflanzungsgefährdenden oder biologischen Arbeitsstoffen der Gruppe 3 und 4 ausgesetzt sind, sind:

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Die einzige Vorgabe für die Gestaltung des Verzeichnisses ist somit der Mindestinhalt, die Form ob beispielsweise als Datenbank oder Liste ist frei wählbar. Die verpflichtenden Aufzeichnungen gemäß § 58 ASchG für jeden Arbeitnehmer/jede Arbeitnehmerin, für den/die Eignungs- und Folgeuntersuchungen erforderlich sind, entsprechen in ihren Mindestinhalten nicht vollständig den Anforderungen dieses Verzeichnisses. Eine Kombination beider ist unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben für die Mindestinhalte entsprechend §§ 47 und 58 ASchG möglich.

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